Rettungsassistent/in

Hilfe für Menschen in medizinischen Notfällen bei Versorgung und Transport eines Patienten

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In einem Satz

Als Rettungsassistent hilft man Menschen in medizinischen Notfällen, indem man sie versorgt, transportiert und mit anderen medizinisch geschulten Kollegen möglichst reibungslos zusammenarbeitet

 


 
 

Typische Arbeitssituation

Zu Beginn einer Schicht überprüft man zunächst das Fahrzeug, damit man jederzeit losflitzen kann (das heißt Ölstand, Reifendruck und -profil, Schäden und auch die medizinischen Geräte wie EKG, Medumat sowie Verbands- und Verbrauchsmaterial). Auch die regelmäßige Desinfektion des Fahrzeugs gehört dazu. Wenn die Leiststelle einen Auftrag übermittelt, fährt man zur angegebenen Adresse (je nach Fall mit oder ohne Sondersignal) und tut, was dort getan werden muss: Notfallversorgung/Erstversorgung, entweder alleine oder in Zusammenarbeit mit dem Notarzt, den man dazuruft. Manchmal muss man einen Patienten in eine Klinik bringen, manchmal kann man dem Patienten aber auch direkt vor Ort helfen, damit es ihm besser geht. Dazwischen werden auch organisierte Krankentransporte gefahren, z. B. bei einer Verlegung von der einen Klinik in eine andere, Papierkram erledigt und der Krankenwagen gesäubert und aufgefüllt.

 
 
 

Die 3 Sonnenseiten

  1. Der Arbeitsbereich der (Notfall)Medizin ist sehr spannend und vielseitig. Auch durch die Zusammenarbeit mit Kollegen lernt man immer wieder neu dazu.
  2. Jeder Tag ist anders und man weiß nie, was einen als nächstes erwartet.
  3. Man kann anderen in Not zur Seite stehen und übt einen Beruf aus, der Sinn macht. Dafür bekommt man auch die entsprechende Anerkennung.
 

 
 

Die 3 Seufzer

  1. Arbeitszeiten: Man muss Schicht- und Nachtarbeit leisten und bekommt dafür eigentlich recht wenig Lohn.
  2. Die psychische und physische Belastung und dabei immer alles zu 100% machen zu müssen, ist sehr anstrengend. Man trägt ja schließlich eine große Verantwortung für die Gesundheit der Patienten.
  3. Natürlich muss man auch mit schwierigen Einsätzen fertig werden, z. B. schwerst Verletzte (auch tödlich Verletzte), schwerst Kranke (auch Todkranke), vergebliche Wiederbelebungsmaßnahmen, eine Minute zu spät am Unfallort angekommen zu sein, etc...
 

 
 

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