Personaldienstleistungskaufmann/-frau
Ein Personaldienstleistungskaufmann ist Experte dafür, die richtigen Arbeitskräfte zum entsprechenden Zeitpunkt an der richtigen Stelle einzusetzen.
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Ein Personaldienstleistungskaufmann ist Experte dafür, die richtigen Arbeitskräfte zum entsprechenden Zeitpunkt an der richtigen Stelle einzusetzen, indem er Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Desweiteren erhält man Einblicke in die Buchhaltung und die Datenpflege.
Typische Arbeitssituation
Die meiste Zeit arbeitet man im Büro - das kann in der Personalabteilung einer großen Firma sein oder bei einem Personaldienstleister (Personalvermittlung, Zeitarbeitsfirma). Wenn eine Stelle besetzt werden soll, geht man auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Dazu koordiniert man Zeitungsanzeigen mit dem Job-Angebot, sichtet Bewerbungen und nimmt gelegentlich auch an Vorstellungsgesprächen teil.
Bei einer Personalvermittlung hat man einen eigenen Bestand an registrierten Arbeitskräften und sucht außerdem auch offene Stellen, die mit den eigenen registrierten Arbeitskräften besetzt werden könnten. Dazu hält man sich viel im Internet auf, schaut in die Jobbörsen und kontaktiert Anbieter sowie Nachfrager, wenn man meint, man hätte zwei passende "Gegenstücke" gefunden.
Ein typischer Tag in der Zeitarbeitsfirma: Morgens klingelt das Telefon. Ein Bewerber hat unsere Stellenanzeige in der Zeitung gesehen und möchte sich bewerben. Ich versorge ihn mit Informationen (Adresse, an die er die Bewerbung schickt usw.), damit das interessierte Unternehmen und der Bewerber möglichst schnell zusammenkommen.
Wenn es noch schneller gehen soll, laden wir den Kandidaten direkt in die Firma ein. Das Gespräch verläuft gut, der Bewerber ist sympathisch und passt mit seinen Eigenschaften genau in ein Kundenunternehmen, das uns vor einigen Tagen beauftragt hat, einen Mitarbeiter für sie zu finden. Um keine Zeit zu verlieren, fahren wir nach dem Gespräch mit dem Mitarbeiter in das Kundenunternehmen, um ihn dort vorzustellen. Das Unternehmen ist einverstanden und sagt, dass der Bewerber morgen anfangen kann. Also zurück ins Büro und einen Arbeitsvertrag aufsetzen - dazu muss man sich auch in Arbeitsrecht und branchenspezifischen Details auskennen. Wenn alle Details stimmen, kann der Arbeitsvertrag von beiden Seiten unterschrieben werden.
Die 3 Sonnenseiten
- Man hat viel mit Menschen zu tun.
- Man bekommt immer neue Aufgaben gestellt, so dass es nie langweilig wird.
- Man lernt sehr viel über wirtschaftliche Zusammenhänge, vor allem auf dem Arbeitsmarkt.
Die 3 Seufzer
- Man arbeitet unter Zeitdruck, wenn bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Stelle besetzt werden muss.
- Viele Leute haben Vorbehalte gegenüber Personaldienstleistern, vor allem Zeitarbeitsfirmen (das gilt natürlich nicht, wenn man innerhalb einer Firma in der Personalabteilung arbeitet).
- Es gibt viel Konkurrenz unter den Personaldienstleistern (wiederum nur gültig, wenn man nicht innerhalb einer großen Firma arbeitet).
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