Kraftfahrzeugmechatroniker/in - Personenkraftwagentechnik

Wartung und Reparatur von Fahrzeugen

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In einem Satz

Man sorgt für die Sicherheit der Fahrzeuge, indem man sie wartet und gegebenenfalls, wenn Fehler gefunden wurden, repariert.

 


 
 

Typische Arbeitssituation

Der Tag beginnt damit, dass man in der Werkstatt seine Arbeitskleidung anzieht (Sicherheitsschuhe, Latzhose, T-Shirt, oft auch für alle Mitarbeiter gleich, z. B. mit dem Logo der Werkstatt). Dann bekommt man entweder bestimmte Aufträge zugewiesen oder empfängt einen Kunden direkt und bespricht mit ihm, was gemacht werden muss. Manchmal muss man den Fehler erst suchen (dazu benutzt man computergesteuerte Diagnosesysteme), in größeren Werkstätten gibt es spezielle Mitarbeiter, die den Fehler erst suchen und man muss dann den festgestellten Fehler beheben. Dann wird gewartet, überprüft, repariert, Teile werden ausgetauscht oder auf ihre Funktion hin überprüft. Man benutzt zum Beispiel Schraubendreher, Ratschen, Ring-/Gabel- Schlüssel, Diagnosetester, Multimeter und vieles mehr. Manchmal werden auch Zusatzsysteme eingebaut wie z. B. ein Tempomat, eine Klimaanlage oder ein Navigationssystem. Entweder wird das Auto dann direkt an den Kunden oder auch an den entsprechenden Sachbearbeiter zurückgegeben (in großen Autohäusern). Der Tag hört meist damit auf, zu duschen und die Hände zu schrubben, damit die Finger sauber werden. Es gibt auch KFZ-Mechatroniker, die bei Pannendiensten arbeiten und dann auf Autobahnen unterwegs sind, um defekte Fahrzeuge zu reparieren oder zur nächsten Werkstatt zu ziehen.

 
 
 

Die 3 Sonnenseiten

  1. Man beherrscht das komplexe System "Auto" und kann sich selbst alle Vorgänge erklären. Dadurch ist der Job auch recht zukunftssicher.
  2. Es ist ein verantwortungsvoller Beruf, da man durch die Tätigkeit am Fahrzeug direkt für das Leben der Besitzer mit verantwortlich ist.
  3. Man kann sich selbst und auch anderen (Freunden und Verwandten) immer helfen, wenn sie Fragen oder Probleme mit ihrem Auto haben.
 

 
 

Die 3 Seufzer

  1. Körperlich ist der Beruf sehr anstrengend, man ist den ganzen Tag in Bewegung, trägt Autoteile, verbiegt sich, um an bestimmte Teile heranzukommen etc.
  2. Man muss sich in sehr vielen Bereichen gut auskennen, so zum Beispiel in Elektrik und Mechanik, in hydraulischen Systemen, Bremsentechnik und vielen anderen, da heutige Autos sehr komplex geworden sind und aus mehreren Systemen bestehen, die man alle verstehen muss. Da sich die Technik, die in Autos verwendet wird, ständig weiter entwickelt, muss man sich ständig weiterbilden, um auf dem Stand der Dinge zu bleiben.
  3. Man wird ständig dreckig (z. B. Öl) oder muss mit giftigen Materialien umgehen (Bremsflüssigkeit). Damit zusammenhängend muss man viele Tätigkeiten ausführen, die nicht direkt mit der Reparatur von Autos zu tun haben, sondern eben mit Ordnung und Sauberkeit (Autos waschen oder putzen, Werkstatt sauber halten).
 

 
 

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