Industriekaufmann/-frau

Kaufmännische Unterstützung eines Unternehmens in verschiedenen Bereichen

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In einem Satz

Der Job eines Industriekaufmannes ist es, ein Unternehmen wirtschaftlich möglichst erfolgreich zu machen, indem man aus kaufmännischer Sicht die verschiedenen Bereiche eines Unternehmens unterstützt, z. B. Marketing/Vertrieb, den Personalbereich, die Produktion (Einkauf/Verkauf) oder das Finanz/Rechnungswesen.

 


 
 

Typische Arbeitssituation

Zu einem Großteil der Zeit ist man damit beschäftigt, über die unterschiedlichen Wege zu kommunizieren, auch wenn E-Mail mittlerweile zum häufigst genutzten Weg geworden ist. Man bleibt so mit externen Kunden in Kontakt, bespricht Aufträge und kontrolliert Auftragspapiere, hakt bei Ungereimtheiten nach und sorgt für eine korrekte Abwicklung des "Papierkrams". Intern hält man Kontakt zu den Abteilungen, mit denen man zu tun hat (kommt auf die genaue Stelle an) und bespricht mit Abteilungsleitern alle Dinge, die anstehen und wichtig sind. Wenn man z. B. im Marketing ist, macht man Konzepte und Pläne für Werbemaßnahmen, die man dann mit den Entscheidungsträgern bespricht und abstimmt. Wenn man die Materialwirtschaft unterstützt, verhandelt man mit Lieferanten über einen guten Preis, bestellt Waren und prüft deren Eintreffen und die korrekter Lagerung. Industriekaufleute im Personalbereich kennen sich mit tariflichen Bestimmungen und Lohnabrechnungen aus und schreiben Zeugnisse - sorgen auch dafür, dass bei Bedarf neue Mitarbeiter eingestellt werden. Im Finanz-/Rechnungswesen wird dafür gesorgt, dass Löhne ausgezahlt werden und der Überblick über Einnahmen und Ausgaben im Unternehmen behalten wird.

 
 
 

Die 3 Sonnenseiten

  1. Das Arbeiten in einem (großen) Industrieunternehmen ist sehr abwechslungsreich, da man das "große Ganze" sieht/sehen muss. Das heißt aber auch, dass man in vielen Bereichen eingesetzt werden kann.
  2. Man kommuniziert den ganzen Tag über mit verschiedenen Menschen.
  3. Man hat gute Fortbildungsmöglichkeiten - der Beruf ist also ein guter Ausgangspunkt.
 

 
 

Die 3 Seufzer

  1. Es geht letztlich "nur" ums Geld und nicht um Werte, Ideale etc.
  2. Man hat nie genug getan, man könnte immer noch mehr arbeiten oder etwas besser machen. Oft sind auch Überstunden notwendig, damit alles fristgerecht fertig wird.
  3. Wenn sich etwas ändert (auf Lieferanten-, Kundenseite oder bei der Technologie), kann das auch Verschiebungen bei den Arbeitsplätzen bedeuten und also auch im schlimmsten Fall Entlassungen.
 

 
 

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