Goldschmied/in - Schmuck

Herstellung, Reparatur und Umarbeitung aller Schmuckarten wie z. B. Halsschmuck, Armschmuck oder Ohrschmuck aus verschiedenen Edelmetallen

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In einem Satz

Die Aufgabe eines Goldschmieds ist die Herstellung und Reparatur sowie Umarbeitung verschiedener Schmuckarten wie Halsschmuck (Ketten, Colliers), Ringe, Armschmuck (Armbänder und Armreifen), Ohrschmuck (Stecker und Clips) in jeder erdenklichen Edelmetalllegierung (Gold, Platin, Silber, Paladium).

 


 
 

Typische Arbeitssituation

Der Arbeitsplatz ist ein Goldschmiedetisch, auf dem einiges an Werkzeugen herumsteht, z. B. Hammer, Feilen, Schmirgellatten, Bohrer und vielem mehrIn einer Kiste, die mit zu reparierenden Schmuckstücken gefüllt ist, sortiere ich die Waren, je nach Reparaturaufwand. Das fängt vom Löten einer Kette an, geht über eine Größenänderung bei z.B. einem Ring bis hin zur Anfertigung eines neuen Schmuckstückes, wo man ganz am Anfang mit dem Schmelzen des Metalls beginnt. Bei einer Anfertigung ist eine Absprache mit den Kollegen, z. B. dem Fasser unabdingbar, damit es später keine Probleme gibt, den Stein zu befestigen. Als Schmuckdesigner braucht man viel Kreativität, Vorstellungsskraft und Fachwissen, was "machbar" ist. Beim Schmuckdesign führen die ersten Schritte an einen Computer, auf dem verschiedene CAD-Programme zufinden sind. Dann beginnt man, für eine Aufgabe verschiedene Designs zu skizzieren, z.B. einen Ring herzustellen aus 750 Gelbgold. Wenn die Entscheidung für ein Design gefallen ist (in Absprache mit Chef oder Kunden), geht das "Bauen" im PC los. Hier legt man Größe, Farben und Formen genau fest. Nach dem Fertigstellen des 3D-Modells bespricht man das Design, druckt Bilder für den Kunden aus und kann genau berechnen, wieviel der Ring später wiegen wird. Bei schwierigen Schmuckmodellen kann so etwas schon mal mehr als eine Woche dauern.

 
 
 

Die 3 Sonnenseiten

  1. Der Beruf wird nie langweilig, da man viele Herausforderungen bestehen muss und jeden Tag etwas anderes tut. Man kann sich also kreativ betätigen.
  2. Man kann sich in diesem Beruf hervorragend weiterbildung und in eine Vielzahl von Richtungen weiterentwickeln.
  3. Die Zufriedenheit und Wertschätzung eines Kunden zu erfahren, wenn man ihm das fertige (oder reparierte) Schmuckstück zeigt, ist immer wieder ein schönes Erlebnis.
 

 
 

Die 3 Seufzer

  1. Leider gibt es nur noch wenige Lehrstellen für diesen Beruf.
  2. Ebenso bedauerlich ist, dass es nach der Ausbildung nicht mehr viele Betriebe gibt, die einem Gesellen eine Vollzeitstelle anbieten können.
  3. Auch wenn man mit teuren Materialien und Steinen arbeitet, ist der Verdienst doch recht gering.
 

 
 

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