Bankkaufmann/-frau

Beratung zu und Vertrieb von Finanzprodukten an Privat- oder Firmenkunden

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In einem Satz

Beratung zu und Vertrieb von Finanzprodukten an Privat- oder Firmenkunden bzw. staatliche Einrichtungen oder Vereine (seltener). Nach der Ausbildung arbeitet man meist in der Kundenberatung.

 


 
 

Typische Arbeitssituation

Man geht morgens pünktlich um 8 Uhr zur Arbeit, da es feste Öffnungszeiten der Filiale gibt. Die Arbeitskleidung muss sehr ordentlich sein: Anzug, Bluse, teilweise Blazer und ordentliche Stoffhose bzw. Kostüm sind üblich, Jeans und T-Shirt oder Pullover gehen gar nicht. Ab dem Zeitpunkt der Öffnung der Filiale steht man den Kunden zur Verfügung und berät diese in Anlage- und Finanzierungsfragen und zu Finanzprodukten (Konten, Immobilienfinanzierungen, Kredite, auch Produkte von Partnerunternehmen, wie Versicherungen und Bausparverträge). Dabei werden auch Konten eröffnet und Verträge abgeschlossen. Ebenso ist es üblich, Kunden am Bankautomaten oder Kontoauszugsdrucker auf das aktuelle zu vertreibende Produkt anzusprechen oder diese dafür anzurufen und Termine zu vereinbaren. Nach Schließen der Filiale werden Kontoeröffnungen nachbereitet, Finanzierungsanträge bearbeitet usw. Für viele Vorgänge gibt es vorgeschriebene Ausführungswege, außerdem ist sehr viel zu dokumentieren. Eine typische Handbewegung ist das Zählen von Geldscheinen oder das Fingertippen auf dem Ziffernblock der Tastatur. Der Computer ist das eigentliche Arbeitsgerät, dort werden alle Daten gespeichert und natürlich auch abgerufen.

 
 
 

Die 3 Sonnenseiten

  1. Regelmäßige Arbeitszeiten
  2. Gute Verdienstmöglichkeiten
  3. i.d. R. tarifvertraglich geregeltes Arbeitsverhältnis (viel Urlaub, Bankfeiertage 24.12. und 31.12., Sonderurlaub bei bestimmten Ereignissen, tarifliches Gehalt, das automatisch mit Betriebszugehörigkeit steigt, …)
 

 
 

Die 3 Seufzer

  1. Vertriebstätigkeit: Es wird immer mehr gefordert, eine bestimmte Zahl an Abschlüssen zu erreichen, davon hängt auch teilweise schon ein Teil des Gehaltes ab. Das erzeugt Leistungsdruck!
  2. Man stellt sich vor, immer für den Kunden das passende Produkt anzubieten und diesen entsprechend beraten zu können, um die geforderten Abschlüsse zu bringen. Man muss sich jedoch häufig auf ein bestimmtes Produkt versteifen
  3. Der Alltag am Schalter kann zeitweise sehr monoton und verwaltungsintensiv sein.
 

 
 

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